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Projekte

Die nachfolgend dokumentierten Referenzprojekte geben einen Überblick über den Arbeitsbereich von ENFOS® e.U. in den Themenschwerpunkten Energietechnik, Energiewirtschaft und Energiepolitik. Eine Kurzfassung umreißt jeweils Zielsetzung, Methode und Ergebnisse und weiterführende Materialien ermöglichen eine Vertiefung. Bei weiterem Interesse an den Projektinhalten oder an einer Kooperation kontaktieren Sie uns bitte über das Kontaktformular auf dieser Homepage.

2020: Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2019

2018: Erneuerbare Energie in Zahlen 2018

2018: Entwicklung eines österreichisch-ungarischen Lehrganges zum/zur zertifizierten Energietechniker/in

2018: Erneuerbare Energie 2018 - Energie- und Wirtschaftskennzahlen von Österreich und der Europäischen Union

2018: Entwicklung einer nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgung für das Smart Anergy Quarter Baden (SANBA)

2018: Implementierung einer Photovoltaik-Kreislaufwirtschaft

2017: Dezentrale geothermale Niedertemperatur-Wärmenetze in urbanen Gebieten

2016: Österreichische Technologie-Roadmap für Wärmepumpen

2015: Empirische Lebenszyklusanalysen von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen

2013: Solare Mikrowärmenetze mit saisonaler geothermischer Wärmespeicherung

2012: Wachstums- und Exportpotentiale Erneuerbarer Energiesysteme (WEXRES)

2011: Regionale Potenziale erneuerbarer Energie in Österreich (REGIO Energy)

2010: Heizen 2050

2010: Zukunft der Kernenergienutzung

2009: Solarthermie-Potenzial in Europa

2009: Vorbereitung einer Biogas-Brennstoffzellen-Demonstrationsanlage (BIOVISION II)

2007: Energiezentren auf Basis stationärer Brennstoffzellen (BIOVISION I)

2005: Entwicklung einer solarstrahlungsbetriebenen Stirlingmaschine

2004: Maßnahmen zur Minimierung von Reboundeffekten bei der Sanierung (MARESI)

2001: Erneuerbare Energieträger und Energieverbrauchsverhalten

2001: Fördernde und hemmende Faktoren bei der Markteinführung innovativer Wohnbauten

2001: NutzerInnenverhalten in innovativen Wohn- und Bürobauten

1998: Einflussparameter auf den Energieverbrauch der Haushalte


2020: Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2019

Das kontinuierliche Monitoring und die Analyse der Marktentwicklung von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energie stellt eine bedeutende Grundlage für energiepolitische Entscheidungen und für strategische Weichenstellungen in den entsprechenden Branchen der gewerblichen Wirtschaft dar. In der jährlich erscheinenden Publikation wird die Marktentwicklung in den Bereichen Biomasse Brennstoffe, Biomassekessel und –öfen, Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen und Windkraft empirisch erhoben, dokumentiert, analysiert und interpretiert. Die wesentlichsten Einflussfaktoren auf die Marktentwicklung werden dargestellt und diskutiert und ein Vergleich der gemessenen Marktentwicklung mit den offiziellen nationalen Technologie-Roadmaps wird angestellt. Abweichungen von den nationalen Entwicklungsplänen werden dargestellt und effektive sowie effiziente Steuerungsinstrumente werden diskutiert. Der Marktbericht erscheint jährlich in der Schriftenreihe des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie “Berichte aus Energie- und Umweltforschung“ und ist in gedruckter und in elektronischer Form verfügbar.

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Endbericht (de)
Präsentation (de)
Kurzdossier

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2018: Erneuerbare Energie in Zahlen 2018 – Entwicklung in Österreich, Datenbasis 2017

Die gesamtheitliche Darstellung der österreichischen Energieversorgungssituation mit Fokus auf erneuerbare Energie ist eine unentbehrliche Grundlage für strategische Überlegungen und für die Argumentation von Maßnahmen. In der jährlich erscheinenden Broschüre werden die relevanten Daten der nationalen Energiestatistiken zu einem gesamtheitlichen Bild zusammengeführt und in äußerst kompakter Form präsentiert und interpretiert. Die Entwicklung von neun unterschiedlichen Technologielinien zur Nutzung erneuerbarer Energie wird in Form von konsistenten Zeitreihen dargestellt und Einflussfaktoren auf die zeitliche Entwicklung werden diskutiert. Neben der Darstellung von sektoralen Energiebilanzen werden auch die Bedeutung von Erneuerbaren für die nationale Treibhausgasbilanz und der volkswirtschaftliche Stellenwert der entsprechenden Technologielinien präsentiert. Die Broschüre “Erneuerbare Energie in Zahlen“ sowie entsprechende Folder in deutscher und englischer Sprache werden jährlich durch das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus publiziert und sind in gedruckter und in elektronischer Form verfügbar.

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Broschüre (de)

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2018: Entwicklung eines österreichisch-ungarischen Lehrganges zum/zur zertifizierten Energietechniker/in

Im Interreg-Projekt REBE II wurde eine grenzüberschreitende Ausbildung zum zertifizierten Techniker für nachhaltige Energiesysteme entwickelt. Das unter ungarischer Leitung arbeitende Entwicklungsteam besteht aus der Pannon-Universität in Veszprém, dem Studien- und Technologie Transfer Zentrum in Weiz, der Baufachschule in Györ und der HTBLuVA Wiener Neustadt, sowie der Energieplattform Niederösterreich Süd/Schneebergland. Die Ausbildung fokussiert auf innovative Energiesysteme und ermöglicht einen Brückenschlag zwischen den in Österreich und in Ungarn vorhandenen Kompetenzen und Märkten. Die Ausbildung kann auf ein weiterführendes Studium der Elektrotechnik - Energietechnik zum DI (FH) angerechnet werden. Der Lehrgang ist berufsbegleitend konzipiert und ist in seiner ersten Auflage durch die Interreg-Förderung für Student/innen sehr kostengünstig zu belegen.

Zielgruppen: Der Lehrgang richtet sich an FacharbeiterInnen mit Praxis, Personen mit mehrjähriger einschlägiger Erfahrung, FachschulabsolventInnen, MaturantInnen, HTL-AbsolventInnen und AbsolventInnen eines Studiums.

Für weitere Auskünfte zu Inhalt, Ablauf und Anmeldung kontaktieren Sie bitte:
Dr. Peter Biermayr, Kontaktformular, 0680-5076744 oder
DI Gerald Stickler, gerald.stickler@bandi-energy.com, 0676-5134568

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Infofolder
Anmeldeformular

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2018: Erneuerbare Energie 2018 - Energie- und Wirtschaftskennzahlen von Österreich und der Europäischen Union

Die Energie- und Klimapolitik der Europäischen Union ist auf die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau und auf die Transformation der europäischen Volkswirtschaften in nachhaltige Wirtschaftssysteme ausgerichtet. Aufbauend auf dem ersten Klima- und Energiepaket wurde von den EU-Staats- und Regierungschefs im Jahr 2014 der Rahmen für die längerfristige EU Klima- und Energiepolitik bis zum Jahr 2030 beschlossen. Diese Vereinbarung beinhaltet eine Senkung der Treibhausgasemissionen um mindestens 40 % gegenüber dem Stand von 1990, eine Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energiequellen auf mindestens 27 % und eine Steigerung der Energieeffizienz um mindestens 27 %. Die längerfristigen Pläne der EU bis zum Jahr 2050 sehen eine weitgehende Dekarbonisierung der europäischen Wirtschaft vor, wobei eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 80 % gegenüber dem Stand von 1990 vorgesehen ist. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, müssen alle Sektoren im Rahmen ihres technischen und wirtschaftlichen Potenzials erhebliche Beiträge leisten. Die vorliegende Broschüre präsentiert ausgewählte Indikatoren, welche den Fortschritt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft quantifizierbar machen. Die dokumentierten Zahlen beziehen sich dabei auf die aktuellsten verfügbaren Zahlen aus dem Jahr 2016. Querschnittsdarstellungen zeigen die strukturelle Vielfalt der EU-Mitgliedsstaaten und die Darstellung von Zeitreihen für ausgewählte Länder ermöglicht die Einschätzung wesentlicher Trends.

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Broschüre (en)

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2018: Entwicklung einer nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgung für das Smart Anergy Quarter Baden (SANBA)

Das ehemalige Militärlager "Martinek-Kaserne" südlich von Baden bei Wien wird vom Österreichischen Bundesheer seit 2014 nicht mehr genutzt. Auf dem ca. 42 ha großen Areal befinden sich weitläufige denkmalgeschützte Kasernengebäude aus den 1930er Jahren, einzelne neuere Gebäude, sowie große Freiflächen. Im Projekt SANBA wurden drei Ausbauszenarien definiert, welche von einer ausschließlichen Nutzung des denkmalgeschützten Bestandes (Szenario MINI), über einen zusätzlichen moderaten Neubau (Szenario MIDI), bis zu einer stärkeren Nachverdichtung mit Mischnutzung (Szenario MAXI) reichen. Die Untersuchungen fokussieren auf die Entwicklung eines nachhaltigen Wärme- und Kälteversorgungssystems für das Quartier in den drei Szenarien. Die Basis der Wärme- und Kältebereitstellung ist jeweils die Nutzung niedertemperaturiger industrieller Abwärme aus der angrenzenden Molkerei NÖM AG mittels Anergienetz, Erdsondenspeicher und Wärmepumpenanlagen. Die Aufgabenstellung wird von neun Projektpartnern bearbeitet, wobei die gemeinsame Entwicklung kommunizierender dynamischer Simulationstools eine zentrale wissenschaftliche Herausfordung darstellt. Firma ENFOS ist in diesem Zusammenhang mit der betriebswirtschaftlichen Systemanalyse befasst. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes ermöglichen eine vieldimensionale Beurteilung der konkreten Entwicklungsszenarien und dienen als Entscheidungsgrundlage für weitere Schritte. Darüber hinaus können zahlreiche Projektergebnisse für ähnliche Konstellationen verallgemeinert werden. Die Endergebnisse aus dem Projekt SANBA werden voraussichtlich im Frühjahr 2021 zur Verfügung stehen.

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Projektkurzfassung
Artikel im Rahmen der EnInnov2020 in Graz (Kurzfassung)
Artikel im Rahmen der EnInnov2020 in Graz (Langfassung)
Präsentation im Rahmen der EnInnov2020 in Graz

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2018: Implementierung einer EU-weiten Photovoltaik-Kreislaufwirtschaft

Durch die historische Marktentwicklung von Photovoltaiksystemen in den EU-Mitgliedsstaaten ist absehbar, dass in den kommenden Dekaden große Mengen ausgedienter Anlagen der unterschiedlichsten Typen anfallen werden. Die Systemkomponenten enthalten dabei Wertstoffe wie Indium, Silizium, Silber, Kupfer, Glas und vieles mehr. Im Horizon 2020 Projekt “CABRISS“ werden daher von 16 europäischen Industrie- und Forschungspartnern Verfahren zur Rückgewinnung dieser Wertstoffe entwickelt und innovative Prozesse zur Verarbeitung der Wertstoffe zu neuen Photovoltaiksystemen erforscht. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten lassen sich dabei in die Bereiche kristalline Siliziumtechnologien und Dünnschichttechnologien gliedern. Die Ergebnisse zeigen die technische und wirtschaftliche Machbarkeit zahlreicher Teilprozesse und des Gesamtsystems und weisen Potenziale zur Reduktion des kumulierten Energieaufwandes, der produktionsbedingten Treibhausgasemissionen und der energetischen Rückzahlzeit von Photovoltaik aus Recyclingmaterialien aus.

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Leaflet(en)
Poster(en)

Link zur Projekthomepage: www.spire2030.eu/cabriss

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2017: Dezentrale geothermale Niedertemperatur-Wärmenetze in urbanen Gebieten

Nachhaltige Planungsansätze für die Nutzung des seichten geothermischen Wärme- und Kältepotenzials in urbanen Gebieten verschieben sich zurzeit von individuellen Anlagen in Richtung Verbundnutzungen, da nur durch diese eine flächendeckende Erschließung des Potenzials erfolgen kann und die bewusste Nutzung von Synergien von Wärme- und Kältenutzungen möglich ist. Im Projekt DEGENT-NET befasst sich ein Konsortium unter der Leitung der Geologischen Bundesanstalt mit der Simulation, Optimierung und Bewertung zweier Fallstudien urbaner Anergienetze mit gemischten Nutzungsformen in Wien und in Salzburg und analysiert bestehende Pilot- und Demonstrationsanlagen in der Schweiz. Die Projektergebnisse enthalten neben der Darstellung von konkreten Planungskonzepten, der technischen Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit einen Katalog mit verallgemeinerbaren Erfolgskriterien für urbane Anergienetze.

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Endbericht (de)

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2016: Österreichische Technologie-Roadmap für Wärmepumpen

Die Wärmepumpe gewinnt als Technologie zur Nutzung erneuerbarer Energie in energieeffizienten Energiesystemen zunehmend an Bedeutung. Die möglichen Einsatzbereiche sind dabei vielfältig und erstrecken sich von der Bereitstellung von Wärme und Kälte im Gebäudebereich über Prozesswärme- und Kälte in der Produktion bis zu Sonderanwendungen im gewerblichen und öffentlichen Bereich. Die Leistungsbereiche reichen dabei von Kleinstanlagen im kW-Bereich bis zu Großwärmepumpen im MW-Bereich. In diesem Projekt wurden basierend auf der bisherigen Entwicklung der Technologie eine Forschungsagenda und eine Marktroadmap bis 2030 entwickelt, wobei diese Forschungstätigkeit von einem Stakeholderprozess begleitet wurde. Die Ergebnisse bestehen aus einer priorisierten Forschungsagenda, Szenarien für die Marktentwicklung der einzelnen Sektoren bis 2030 und einer Empfehlungsliste für den Einsatz energiepolitischer Instrumente zur Umsetzung des nationalen Technologie- und Marktpotenzials.

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Endbericht (de)

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2015: Empirische Lebenszyklusanalysen von Solarthermie- und Photovoltaikanlagen (RIOSOLAR)

Solarthermie und Photovoltaik wiesen zur Zeit ihrer Markteinführung in den 1970er Jahren teilweise ungünstige Lebenszyklus-Kennzahlen auf. Eine lange energetische Rückzahlzeit und hohe Lebenszykluskosten waren dabei vor allem für Photovoltaikanlagen lange Zeit ein großes Diffusionshemmnis. Vor diesem Hintergrund befassten sich Forscher/innen der Technischen Universität Wien und Schüler/innen der HTL Wiener Neustadt im Forschungsprojekt RIOSOLAR mit der historischen Entwicklung der Lebenszyklus-Kennzahlen und mit der empirischen Analyse von 60 in Betrieb befindlichen Anlagen im Großraum Wiener Neustadt. Bei der Untersuchung wurde auf die tatsächlichen energetischen Rückzahlzeiten und die tatsächlichen CO2-Vermeidungskosten an den konkreten Standorten fokussiert und technische sowie wirtschaftliche Entwicklungsräume bis zum Jahr 2030 wurden skizziert.

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RIOSOLAR Forschungsbericht (de)
RIOSOLAR Fachartikel zur LCA Solarthermischer Anlagen im Journal Erneuerbare Energie (de)

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2013: Solare Mikrowärmenetze mit saisonaler geothermischer Wärmespeicherung (GEOSOL)

Kostengünstige saisonale Wärmespeicher eröffnen die Möglichkeit einer vollsolaren Wärmeversorgung von Wohn- und Servicegebäuden. Bereits realisierte Pilot- und Demonstrationsanlagen im Bereich der Wasser- und Erdspeicher zeigen die technische Machbarkeit dieser Systeme. Das aus der Technischen Universität Wien, der Geologischen Bundesanstalt und der HTL Wiener Neustadt bestehende Projektteam analysierte im Projekt GEOSOL Modellsysteme aus Gebäuden, solarthermischen Anlagen und der Wärmespeicherung im Boden. Methodisch wurden Modellsysteme in Computersimulationen abgebildet und zur Überprüfung der Praxistauglichkeit wurden mit Hilfe der Schülerinnen und Schüler der HTL Wiener Neustadt konkrete Fallstudien analysiert. Die Projektergebnisse zeigen konkrete Eignungskriterien für entsprechende Systeme, die vor allem technische und strukturelle Parameter aufweisen. Das Anwendungspotenzial im österreichischen Gebäudebestand ist prinzipiell hoch, wobei zur Validierung der verwendeten Modelle zunächst die Umsetzung von österreichischen Pilot- und Demonstrationsanlagen empfohlen wird.

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GEOSOL Endbericht (de)
GEOSOL Präsentation VÖBU Symposium 17.01.2013 (de)
GEOSOL Fachartikel im Rahmen der Konferenz Gleisdorf Solar 2012 (de)

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2012: Wachstums- und Exportpotentiale Erneuerbarer Energiesysteme (WEXRES)

Österreichische Unternehmen im Bereich Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energie sind sowohl national als auch international erfolgreich und können auf zahlreiche Patente und Technologieführerschaften verweisen. Im Projekt WEXRES werden die mittel- und langfristigen Wachstums- und Exportpotenziale und die damit verbundenen Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte dieser Branchen analysiert. Die mittel- und langfristigen Entwicklungspotentiale der Produktion werden für unterschiedliche Märkte in Szenarien dargestellt. Auf Basis der Ergebnisse werden Empfehlungen für die Forschungs- und Technologieentwicklung abgeleitet, die EntscheidungsträgerInnen sowohl in Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft als auch in forschungs-, umwelt- und energiepolitisch relevanten Behörden adressieren.

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WEXRES Endbericht (de)

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2011: Regionale Potenziale erneuerbarer Energie in Österreich (REGIO Energy)

In Hinblick auf die Definition und Umsetzung einer nationalen Energiestrategie sind die regionalisierten technischen Potenziale erneuerbarer Energie eine wesentliche energiepolitische Planungsgrundlage. Im Projekt REGIO Energy werden hierfür erstmalig flächendeckend für ganz Österreich die Potenziale erneuerbarer Energietechnologien auf Bezirksebene ermittelt und in umfangreichen Potenzialkarten dargestellt. Vergleichend zu den noch nicht ausgebauten Potenzialen wird auch der bereits existierende Anlagenbestand zumindest auf Bundeslandebene dokumentiert. Die Analyse startet mit den aktuellen Rahmenbedingungen der Marktdiffusion und entwickelt drei unterschiedlich ambitionierte Zukunftsszenarien für 2012 und 2020.

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REGIO Energy Endbericht Vollversion, 88 MB (de)
REGIO Energy Endbericht ohne Karten, 5 MB (de)

Link zur Projekthomepage: www.regioenergy.oir.at/

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2010: Heizen 2050

Die Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs und der zukünftigen Wärmeversorgung von Gebäuden ist für die Erreichung nationaler Ziele in den Bereichen Klimaschutz und erneuerbare Energie von zentraler Bedeutung. Im Projekt Heizen 2050 erfolgt aus diesem Grund die Analyse der langfristigen Entwicklung der österreichischen Gebäude, deren Wärmebedarf und der Wärmebedarfsdeckung bis zum Jahr 2050. Betrachtet werden dabei Wohngebäude und Nicht-Wohngebäude zahlreicher Kategorien. Hierfür werden die Energiedienstleistungsbereiche Raumwärme und Wärme für die Brauchwassererwärmung untersucht. Die Entwicklungen werden in Szenarien dargestellt und analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass zur langfristigen Minimierung des Energieverbrauchs für die Raumheizung und Brauchwassererwärmung ein Bündel an Maßnahmen erforderlich ist. Die Sicherstellung einer hohen Sanierungsqualität ist einer der wesentlichsten Punkte. Sehr guter Wärmeschutz, die Errichtung von Niedertemperatur-Wärmeverteilsystemen und der ausschließliche Einsatz von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energie müssen energiepolitisch abgesichert werden. Darüber hinaus kommt der Entwicklung von technologischen Schlüsselkomponenten wie der Wärmespeicher mit hoher Wärmedichte große Bedeutung bei anstehenden Systeminnovationen zu.

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Heizen 2050 Endbericht (de)

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2010: Zukunft der Kernenergienutzung

Die Diskussion um die Reduktion von Treibhausgasen und die Reduktion der Abhängigkeit der Industriestaaten von Öl- und Gasimporten hat die mediale Präsenz der Atomkraft nach Jahren des Vergessens und Schweigens nach der Katastrophe von Tschernobyl wieder erhöht. Die vorliegende Studie präsentiert vor diesem Hintergrund eine faktenbasierte Darstellung der wesentlichen Dimensionen der globalen Atomkraftnutzung, wobei die historische Entwicklung, der Status quo, sowie Entwicklungsfragen der zukünftigen Technologiediffusion erörtert werden. Kontroversiell diskutierte Aspekte der Atomkraftnutzung werden strukturiert dargestellt und die problematischen Bereiche werden herausgearbeitet.

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Zukunft Kernenergienutzung Endbericht (de)
Zukunft Kernenergienutzung Endbericht (en)

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2009: Solarthermie-Potenzial in Europa

Im Jahr 2007 stimmte der Europäische Rat erstmalig einer “integrierten Klima- und Energiepolitik“ einschließlich eines Energie-Aktionsplanes für die Jahre 2007 bis 2009 zu. In der Folge setzte sich die Europäische Kommission zum Ziel, den Anteil erneuerbarer Energie im Energiemix bis zum Jahr 2020 auf 20 % zu steigern, wobei mit jedem Mitgliedsstaat ein konkretes nationales Ziel vereinbart wurde. Da 49 % des Endenergiebedarfs der Europäischen Union auf den Wärmesektor entfallen, wird erneuerbare Wärme einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung leisten müssen. In der vorliegenden Studie werden aus diesem Grund die Potenziale für solarthermische Sonnenenergienutzung in Europa untersucht und dokumentiert. Detailanalysen werden für Österreich, Dänemark, Deutschland, Polen und Spanien durchgeführt. Diese Länder repräsentieren 36 % der EU-Gesamtbevölkerung ermöglichen eine differenzierte Betrachtung nach Klimazonen, Stadien der Technologiediffusion und nach unterschiedlichen energiepolitischen Rahmenbedingungen.

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Solarthermie-Potenzial in Europa Endbericht (en)

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2009: Vorbereitung einer Biogas-Brennstoffzellen-Demonstrationsanlage (BIOVISION II)

Aufbauend auf den Erkenntnissen des Vorgängerprojektes BIOVISION I erfolgt in BIOVISION II eine Detailplanung von stationären MCFC Brennstoffzellenanlagen für eine Molkerei und eine Brauerei in Österreich. Der Fokus des Projektes liegt auf der technischen und ökonomischen Planung der betrieblichen Energiekonzepte unter Verwendung betriebseigener stofflicher Ressourcen für die Biogasproduktion und die Wandlung des Biogases in die erforderlichen Nutzenergiearten. Hierbei werden die Optionen der Energiewandlung mittels MCFC, konventionellen Blockheizkraftwerken mit Gasmotoren und Mikrogasturbinen gegenübergestellt. Die Projektergebnisse ermöglichen eine Beurteilung der unterschiedlichen technischen Varianten in Hinblick auf technische Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit und quantifizieren den Bedarf an Fördermitteln für die Realisierung einer österreichischen Demonstrationsanlage.

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BIOVISION II Endbericht (de)

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2007: Energiezentren auf Basis stationärer Brennstoffzellen (BIOVISION I)

Die dezentrale Nutzung erneuerbarer Energie erschließt zusätzliche Potenziale nachhaltig nutzbarer Ressourcen. Ein Beispiel hierfür ist die Verstromung von Biogas in konventionellen Blockheizkraftwerken mit Verbrennungskraftmotoren. Die Energie- und Exergieeffizienz dieses technischen Konzepts kann durch den Einsatz von stationären Brennstoffzellen deutlich gesteigert werden. Multifunktional genutzte Brennstoffzellen entfalten einen sehr hohen Gesamtwirkungsgrad und weisen einen besonders hohen Verstromungswirkungsgrad auf. Im Projekt BIOVISION I wird dieser Umstand auf Basis unterschiedlicher Modellsysteme analysiert. Hierfür werden Nutzerprofile für potenzielle Betreiber definiert, die erforderliche Reformierung und Reinigung des Brennstoffs untersucht und Wirtschaftlichkeitsanalysen durchgeführt. Die Ergebnisse werden in Hinblick auf die Auswahl von potenziellen Pilot- und Demonstrationsanlagen aufbereitet und dokumentiert.

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BIOVISION I Endbericht (de)

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2005: Entwicklung einer solarstrahlungsbetriebenen Stirlingmaschine

Die Stirlingmaschine ist eine vom schottischen Pastor Robert Stirling erfundene und 1816 zum Patent angemeldete Wärmekraftmaschine. Sie hat seither aufgrund ihrer besonderen Betriebseigenschaften wie dem vibrationsfreien Betrieb oder der Vielstofftauglichkeit vielfältige zivile und militärische Anwendungen gefunden, wobei die Wärmezufuhr in der Praxis fast ausschließlich auf hohem Temperaturniveau erfolgt. Um die Anwendung dieser klassischen Wärmekraftmaschine im Bereich der Nutzung erneuerbarer Energie zu demonstrieren, wurde im gegenständlichen Projekt eine solarbetriebene Niedertemperatur-Stirlingmaschine für die Schausammlung des Technischen Museums in Wien entwickelt und gebaut. Die Demonstrations-Stirlingmaschine ist in der Schausammlung des Technischen Museums in Wien ausgestellt. Die erforderliche Antriebsenergie wird über den Lichtstrahl eines Scheinwerfers zugeführt. Der Betrieb der Maschine ist ab einer Temperaturdifferenz von 40 Kelvin gewährleistet.

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Demonstrations-Stirlingmaschine Dokumentation (de)

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2004: Maßnahmen zur Minimierung von Reboundeffekten bei der Sanierung (MARESI)

Die energetische Gebäudesanierung wird als eine wirksame Maßnahme zur Erreichung nationaler und internationaler Klimaschutzvereinbarungen gesehen. Bei Sanierungen bleibt der energetische Einspareffekt in der Praxis jedoch zumeist unter den erwarteten, vorausberechneten Werten. Dieses Phänomen wird seit den 1980er Jahren diskutiert, wobei eine umfassende Abhandlung oder gar eine detaillierte quantitative Analyse dieser so genannten „Reboundeffekte“ ausgeblieben ist. Im gegenständlichen Forschungsprojekt werden deshalb zwei methodische Ansätze ausgeführt. Einerseits werden 12 Fallstudien an repräsentativen Sanierungsprojekten in Österreich durchgeführt, um qualitative Aspekte des Nutzerverhaltens und deren Auswirkungen auf den Sanierungserfolg zu untersuchen. Andererseits erfolgt die Analyse von Querschnitts-Mikrodaten von ca. 500 österreichischen Haushalten, um qualitativ beobachtete Effekte zu quantifizieren.

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Reboundeffekte Endbericht (de)

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2001: Erneuerbare Energieträger und Energieverbrauchsverhalten

Die Nutzung erneuerbarer Energieträger in privaten Haushalten wird als ein wichtiger Ansatz zur Erreichung der gesetzten Energie- und Klimaziele gesehen. Wie sich der Einsatz von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energieträger auf den tatsächlichen Energieverbrauch auswirkt, ob entsprechende Haushalte ein typisches Energieverbrauchsverhalten aufweisen und ob diese Haushalte signifikant sparsamer mit Energie umgehen als konventionelle Haushalte, wurde bisher kaum untersucht. In der vorliegenden Studie wird deshalb eine empirisch-ökonometrische Analyse von detaillierten Querschnittsdaten von 101 österreichischen Haushalten mit Technologien zur Nutzung Erneuerbarer und 177 konventionellen Haushalten, jeweils in Einfamilienhäusern, durchgeführt.

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Erneuerbare und Verbraucherverhalten Endbericht (de)

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2001: Fördernde und hemmende Faktoren bei der Markteinführung innovativer Wohnbauten

Die Markteinführung und Verbreitung innovativer Wohnbauten wird von unterschiedlichen hemmenden und fördernden Faktoren technischer, juristischer, soziologischer, psychologischer, ökologischer und ökonomischer Art beeinflusst. In der gegenständlichen Studie, welche vorwiegend auf energetische und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit fokussiert, erfolgt die empirische Analyse dieser Problematik auf qualitativer und quantitativer Ebene, ausgehend von nationalen und internationalen Erfahrungen. Im Sinne einer gesamtheitlichen Betrachtung erfolgt die Untersuchung von hemmenden und fördernden Faktoren zur Markteinführung innovativer Wohnbauten auf der Ebene der Zielgruppen Gebäudenutzer, Planer, Investoren, Technologieproduzenten und beratenden bzw. politischen Instanzen.

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Markteinführung innovative Wohnbauten Endbericht (de)

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2001: NutzerInnenverhalten in innovativen Wohn- und Bürobauten

Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die Analyse des NutzerInnenverhaltens in Gebäuden mit Pilot- und Demonstrationscharakter sowie weitere Aspekte der Gebäudenutzung wie beispielsweise die NutzerInnenzufriedenheit. Die Ergebnisse der Studie basieren auf Daten aus 40 Haushalten in 12 österreichischen Niedrigenergie- bzw. Passivhäusern. Bei der Auswahl der untersuchten Gebäude wurde auf eine große Streuung der regionalen Verteilung im Bundesgebiet, der eingesetzten Technologien, des realisierten Gesamtkonzeptes sowie des Haustyps bzw. der Eigentümerstruktur Wert gelegt.

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NutzerInnenverhalten im Passivhaus Endbericht (de)

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1998: Einflussparameter auf den Energieverbrauch der Haushalte

Zur Entwicklung erfolgreicher energiepolitischer Strategien ist eine genaue Kenntnis der Einflussparameter auf den Energieverbrauch und deren Wechselwirkungen erforderlich. Die vorliegende Arbeit untersucht aus diesem Grund mittels eines interdisziplinären Ansatzes die Einflussparameter auf den Energieverbrauch der Haushalte. Als Grundlage dienen umfassende Querschnittsdaten von 500 österreichischen Haushalten, welche mittels ökonometrischer Modellbildung analysiert werden. Es kommen ökonomische, technische, strukturelle, soziologische Parameter und Verhaltensparameter für die Energiedienstleistungssektoren Raumheizung, Warmwasserbereitung und Haushaltsgeräte und für die aggregierten Sektoren Gesamtenergie- und Gesamtstromverbrauch zur Auswertung.

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Einflussparameter auf den Energieverbrauch der Haushalte (de)

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